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Praxisgemeinschaft
Dr.med. Müller-Fabian, A.Maaser, Dr.med. Klingsöhr

Seeburger Straße 8
13581 Berlin

Tel: 35 10 53 00
Fax: 35 10 53 01

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Beate Helm-Ludwig

 

Krebsvorsorge

Leider können Ärzte die Entstehung von Krebs nicht verhindern; aber wir haben zumindest den Anspruch Krebs so früh wie möglich zu entdecken, da sich durch die Früherkennung die Heilungsrate erheblich verbessert.

Ab dem 20. Lebensjahr kann jede Frau einmal im Jahr eine Krebsvorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen. Diese ist gesetzlich geregelt und wird von den Krankenkassen getragen.

Die Vorsorgeuntersuchung beinhaltet eine Abstrichentnahme vom Muttermund und eine Beurteilung der Unterleibsorgane durch eine Tastuntersuchung

Ab dem 30.Lebensjahr wird die Brust auf eventuelle Knoten oder Veränderungen abgetastet. Ab dem 50. Lebensjahr wird der Stuhl einmal pro Jahr auf Blut untersucht.

Ab dem 56. Lebensjahr kann wahlweise alle 2 Jahre oder alle 10 Jahre eine Darmspiegelung durchgeführt werden.


Die Krebsvorsorgeuntersuchung hat das Ziel, bösartige Erkrankungen möglichst früh zu entdecken, am besten in einem Vorstadium, um eine effektive Therapie durchführen zu können.


Krebs vorbeugen - was kann man tun?

Ernährung

30 - 60 % der bekannten Krebsfaktoren sind ernährungsbeding - dies gilt besonders für Darmkrebs.

Ungünstig sind:
  • Fette (Tagesbedarf nicht mehr als 60gr.) besonders ungünstig tierische Fette, gesättigte Fettsäuren und gehärtete Fette.
  • Industriezucker und Weißmehl im Übermaß (hemmen über eine gestörte Darmflora die Immunabwehr)
  • Denaturierte Lebensmittel (Konservern, Fertiggerichte, Fastfood : arm an Vitaminen, aber reich an Zusatzstoffen)
  • Besonders ungünstig sind gepökelte, geräucherte und nitrit-konservierte Nahrungsmittel (häufig bei Wurstwaren)

Tiefkühlkost ist die gesündeste Art der Konservierung

Übrigens: Zigaretten enthalten 100 verschiedene krebserregende Substanzen

Folgenden Nahrungsmitteln wird eine speziell krebsverhütende Wirkung nachgesagt:
  • Brokkoli
  • Kohlgemüse, insbesondere Weißkohl in Form von Sauerkraut (enthalten Indole und Senföle)
  • Tomaten (auch als Saft), Äpfel, Kirschen (enthalten Lycopen und Flavonoide)
  • Zwiebelgemüse wie Zwiebeln, Lauch, Knoblauch
  • Produkte aus Sojabohnen (enthalten Phytoöstrogene), besonders in der gesäuerten Form von Tofu. - Leider oft gentechnisch hergestellt
  • Sesam und Sonnenblumenkerne
  • Getreide und Hülsenfrüchte, besonders Leinsamen, Weizenkleie und Roggenvollkorn (enthalten Lignane)
  • Milchsäure und milchsauer eingelegte Gemüse wie Joghurt, Sauerkraut etc.
  • Omega-3-Fettsäuren, die ungesättigten Fettsäuren (Linolsäure etc.). Enthalten besonders in Fischen aus kalten Gewässern, Leinöl, Rapsöl, Olivenöl, Nüssen, Soja, Leinsamen, Eiern.